Transportalternativen
Logischer Weise ist der Kinderwagen das Baby-Transportmittel Nummer eins. Doch gibt es Alternativen, die ebenso eine unkomplizierte Beweglichkeit mit dem Kleinkind erlauben. Eine davon ist das Babytragetuch, bei dem es natürlich Vor- und Nachteile zu erwähnen gibt. Beispielsweise Treppen steigen ist ohne fremde Hilfe problemlos möglich. Beim alltäglichen Einkauf mit einem Baby in einem Tragetuch sind zwar beide Hände frei, doch muss immer um den kompletten Körperumfang des Kindes gegriffen werden. Während die Körpernähe zum Elternteil dem Baby sehr entgegen kommt und das Tragetuch ausgesprochen Platz sparend fungiert, sollte das Anlegen des Tragetuches nach vorheriger Anleitung (Tragekurs) genauestens einstudiert werden, um medizinischen Problematiken (z.B. Hodenquetschung, Reizüberflutung, etc.) sofort entgegen zu wirken.
Ein weiteres Transportmittel ist der Babytragesitz bzw. -Tragesack. Dieser ist bei weitem einfacher anzulegen, sollte aber einige Voraussetzungen in der Ausstattung erfüllen. Dazu zählt unter anderem, dass er eine Kopfstütze für Kleinkinder bereit hält, die Füßchen und Ärmchen genügend Freiheit zur kindgerechten Bewegung besitzen, das Wachstum des Kindes während eines gewissen Zeitraums berücksichtigt wird (Verstellbarkeit), usw. Aufgrund der Tatsache, dass der Tragesitz ab einem gewissen Alter des Babys in erster Linie auf dem Rücken der Eltern getragen wird, kann man davon ausgehen, dass sich das Gewicht des Kindes dann auch wenig negativ auf die Gesundheit des Erwachsenen auswirkt.
Zu den weitere Transportalternativen zum Kinderwagen zählt ein Leiterwagen, umgangssprachlich gern auch Bollerwagen genannt. Dieses Bewegungsmittel wurde in der Landwirtschaft zum Transport unterschiedlichster Güter eingesetzt und ist heutzutage ebenfalls für die Fortbewegung von Kindern sehr beliebt. Allerdings gilt zu beachten, dass es sich dabei normalerweise um eine zusätzliche Anschaffung handelt. Ein Leiterwagen ist eher klobig gehalten, dafür aber gleichzeitig von mehreren Kindern nutzbar. Wobei auch hier neue Modelle aus Kunststoff mit Stahl und mehrfacher Klappfunktion inzwischen vereinzelt erhältlich sind und sicherlich noch auf mehr positive Resonanz beim Verbraucher treffen werden.
Im Winter bietet sich überdies der traditionelle Schlitten an, der mit speziellen Aufsätzen auch den Transport von Kleinkindern gewährleistet. Erst um einige Zeit später und bei genügender Körperbeherrschung der Kinder werden hier die etwas ungewöhnlicheren Sondergefährte in Anspruch genommen.
Eine weitere Alternative ist der Fahrradanhänger, der auch für mehrere Kinder genutzt werden kann. Nachdem nun auch zahlreiche Testergebnisse vorliegen, konnte vor allem die Qualität und Sicherheit in den letzten Jahren stark verbessert werden. Trotzdem ist die Teilnahme am Straßenverkehr immer mit einem erhöhten Risiko behaftet, da der Fahrradkinderwagen leicht übersehen werden kann. Auffällige Signalzeichen, beispielsweise Fähnchen, erweisen hier sicherlich einen hervorragenden Dienst.